Häufige Fragen

  1. Für wen ist das Pilates Training geeignet?
  2. Muss ich für Pilates Training irgendwelche Voraussetzungen haben?
  3. Gibt es verschiedene Formen von Pilates?
  4. Wie erkennt man einen gut ausgebildeten Trainer?
  5. Welche Kleidung sollte man anziehen?
  6. Wie oft sollte man trainieren?
  7. Wie schnell stellen sich Veränderungen in meinem Körper ein?
  8. Kann man Pilates mit Osteoporose trainieren?
  9. Kann man Pilates nach einem Bandscheibenvorfall trainieren?
  10. Eignet sich Pilates als prä-bzw. postnatales Training?
  11. Wie viele Teilnehmer sollten in einem Gruppenkurs sein?
  1. Für wen ist das Pilates Training geeignet?

    • Im Prinzip für jeden.. Alt oder jung… Trainiert oder nicht
    • Das klassische Pilates-Training verfügt über unzählige Möglichkeiten in der Gestaltung der Stunden. Die Übungen sind sehr zahlreich. Es gibt spezielle Übungen für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene. Alle Übungen existieren in zahlreichen Modifikationen und der Einsatz von Kleingeräten eröffnet einen umfangreichen Pool an Trainingsmöglichkeiten. Es mag übertrieben klingen, aber vom Pilates-Training kann sowohl ein durchtrainierter Balletttänzer als auch ein bis jetzt bewegungsscheuer Mensch profitieren.
    • Pilates ist auch eine ideale Ergänzung zu anderen Sportarten, bei denen oft nur die oberflächlichen, großen Muskelgruppen zum Einsatz kommen, ohne dabei auf die tiefen, stabilisierenden Muskeln einzugehen. Durch die intensive Arbeit mit dem Beckenboden und den tiefliegenden Bauchmuskeln eignet sich Pilates sehr gut als postnatales Training.
    • Menschen, die durch ihren Beruf einzelne Muskelgruppen überlasten und andere unterfordern, was zu Schmerzen und Fehlhaltungen insbesondere im Rücken und  im Schulterbereich führt, reagieren sehr positiv auf das Pilates-Training. Beschwerden nehmen deutlich ab.
  2. Muss ich für Pilates Training irgendwelche Voraussetzungen haben?

    • Nein, wie unter dem Punkt „Für wen ist Pilates geeignet“ erläutert.
    • Einiges sollten Sie jedoch mitbringen, nämlich den Wunsch Ihren Körper fokussiert wahrnehmen zu wollen und dank Präzision und Kontrolle mit und an ihm zu arbeiten. Sie sollten den Willen mitbringen, sich auf festgelegte Atemmuster und Übungsabfolgen einzulassen. Ein wenig Geduld wäre auch von Vorteil und natürlich sollten Sie offen für Korrekturen seitens des Trainers sein.
    • Bei Pilates geht man nicht in der Menge unter, sondern man wird wahrgenommen, von sich selbst und vom Trainer. Nur so sind entscheidende Veränderungen möglich.
  3. Gibt es verschiedene Formen von Pilates?

    Nach dem Tod von dem Gründer J. Pilates haben dessen Frau und dessen Schüler der ersten Stunde seine Methode in den letzten Jahrzehnten weiterunterrichtet, mit geringen Modifikationen auf Grund von neuen medizinischen Erkenntnissen. Dieser Zweig wird klassisches Pilates genannt, und er ist die Basis für die Trainer vom“ Deutschen Pilates Verband“ und der Mutterorganisation“ Pilates Method Alliance“ aus den USA. Pilates on the Go unterrichtet klassisches Pilates mit Zurhilfenahme von Kleingeräten wie Roller, Magic Circle, Terraband ect.
    Neben dem klassischen Pilates findet man aber auch neue Trend wie Yogalates oder Power Pilates.

  4. Wie erkennt man einen gut ausgebildeten Trainer?

    • Ein professionell ausgebildeter Pilates-Trainer sollte seine Ausbildung an einem vom „Deutschen Pilates Verband“ oder von der“ Pilates Method Alliance“ anerkannten Ausbildungsinstitut gemacht haben.
      Beide Institutionen haben Listen, in denen die lizensierten Trainer zu finden sind. Pilates ist in den letzten Jahren gerade hier in Deutschland zu einer sehr populären Trainingsart avanziert, und es gibt viele oberflächliche Schnellausbildungen, die in der Folge qualitativ zu wünschen übrig lassen.
    • Ein qualifizierter Trainer macht im Personal Training eine Aufnahme des Trainingszustandes und bestimmt das Trainingsziel. Während des Trainings demonstriert er die Übung, und beobachtet dann den Klienten/in und korrigiert sie/ihn fortlaufend verbal und taktil.
      Für den Gruppenkurs gilt letzteres genauso.
      Bei individuell auftretenden Schwierigkeiten bestimmte Übungen auszuführen, bietet ein qualifizierter Trainer immer mögliche Varianten an, denn jeder Körper hat andere Voraussetzungen, denen man gerecht werden sollte.
      Bei J. Pilates gab es aus diesem Grund nur Einzelstunden.
  5. Welche Kleidung sollte man anziehen?

    Bequeme Trainingskleidung, möglichst nicht zu weit, barfuß oder mit Socken.

  6. Wie oft sollte man trainieren?

    Mindestens 1 Mal die Woche, 2-3 Mal wäre optimal.
    Natürlich ist das nicht für jeden machbar. Aber auch regelmäßiges Training 1 Mal die Woche führt zu einem deutlich sichtbaren Trainingseffekt.
    Wem das nicht schnell genug geht, oder wen das Pilates-Fieber gepackt hat, der  macht 2x 20 Min extra Training Zuhause. Ihre Silhouette wird sich sichtbar verändern.
    Im Personaltraining werden Übungslisten zum Selbsttraining von der Trainerin erstellt und immer wieder aktualisiert.

  7. Wie schnell stellen sich Veränderungen in meinem Körper ein?

    • Fast jeder, der sich mit Pilates ein wenig befasst hat, kennt den viel zitierten Satz von J. Pilates:
      „ Nach 10 Lektionen fühlt man sich schon besser !
      Nach 20 Lektionen sieht man schon die Resultate !
      Nach 30 Lektionen hat man einen neuen Körper.“
    • Jeder Körper reagiert anders, bei einem geht es schneller, bei dem anderen etwas langsamer. Legen Sie sich nicht auf diese Zahlen fest. Bei regelmäßigem Training wird sich Ihr Körper verändern  und zwar nicht nur so, dass Sie es im Training merken, sondern auch im Alltag, bei anderen Sportaktivitäten ect. Meine eigene persönliche Erfahrung hat mir das gezeigt, und ich bin fest davon überzeugt.
  8. Kann man Pilates mit Osteoporose trainieren?

    Grundsätzlich ja, mit speziell dafür geeigneten Übungen. Gruppenkurse sind nur bedingt geeignet, aber auch nicht ausgeschlossen.
    Auf jeden Fall sollten Sie vorher mit Ihrem Arzt sprechen und dem Trainingsbeginn muss ein ausführliches Gespräch mit dem Trainer vorangehen.

  9. Kann man Pilates nach einem Bandscheibenvorfall trainieren?

    Grundsätzlich ja, mit speziell dafür geeigneten Übungen. Gruppenkurse sind nur bedingt geeignet, aber auch nicht ausgeschlossen. In der Phase eines akuten Bandscheibenvorfalls können Sie nicht trainieren. Es müssen mindestens 6-8 Wochen vergangen sein.
    Auf jeden Fall sollten Sie vorher mit Ihrem Arzt sprechen; und es muss ein ausführliches Gespräch mit dem Trainer dem Trainingsbeginn vorangehen.

  10. Eignet sich Pilates als prä-bzw. postnatales Training?

    Auf jeden Fall, da die tieferen Bauchmuskeln, die Beckenboden- und die Rückenmuskulatur im Zentrum des Pilates-Trainings stehen.
    Natürlich gibt es mit fortschreitender Schwangerschaft und auch postnatal Einschränkungen, die beachtet werden müssen. Ebenso hängen die Trainingsmöglichkeiten auch mit eventuell vorhandenen Vorkenntnissen in Pilates, Yoga oder Tanz, und der damit schon geschulten Körperwahrnehmung zusammen. Auf jeden Fall sollten Sie vorher mit Ihrem Arzt sprechen und dem Trainingsbeginn muss ein Gespräch mit dem Trainer vorausgehen.
    Dann kann sanftes Pilates Ihnen und Ihrem Baby sehr gut tun.

  11. Wie viele Teilnehmer sollten in einem Gruppenkurs sein?

    Die Gruppengröße sollte 6 Teilnehmer nicht überschreiten, da sonst die individuellen Korrekturen nicht mehr ausreichend erfolgen können.

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